Köln feiert mit mulmigem Gefühl

Tatsächlich konnte man rund um den Kölner Dom auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Gruppen junger Männer beobachten, die über die Domplatte liefen. Doch konnte das bei dem starken Polizeiaufgebot nicht für weitere Verunsicherung bei den beiden Frauen aus Iserlohn sorgen „Die Polizei hat das hier im Griff, und außerdem gibt es eh keine hundertprozentige Sicherheit, dass nichts passiert oder alles gut geht“, so Klaudia Kulik.

Countdown fast verpasst

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) suchte am späten Abend auf dem Bahnhofsvorplatz das Gespräch mit Einsatzkräften der Polizei und Bundespolizei sowie mit Passanten. Vor der diesjährigen Silvesternacht hatte er im WELT-Interview gesagt: „Meinen drei Töchtern würde ich sagen: Geht nach Möglichkeit nicht allein, sondern in Gruppen. Wenn es anfängt, brenzlig zu werden, macht euch lautstark bemerkbar, und wenn das alles nicht hilft, möglichst schnell die 110 anrufen – lieber einmal zu viel als zu wenig.“

Carina Richter verfolgte an diesem Silvesterabend die Lichtershow und den Gesang des Chors „gospelcologne“. Unsicher wurde sie lediglich, als auf dem Bahnhofsvorplatz in ihrer Nähe ein Böller losging. „Aber ansonsten alles easy. Die Polizei ist hier in der Innenstadt sehr präsent und schreitet sofort ein, wenn doch mal ein Böller oder eine Rakete losgeht.“

Countdown fast verpasst

Der Beginn des neuen Jahres wurde auf der großen Bühne fast verpasst. Als sich die Menge noch fragte, wann der Countdown runtergezählt wird, küssten sich bereits die ersten Paare. Doch das neue Jahr war schon gestartet.

Danach leerte sich die Domplatte sehr schnell. Die Gäste strömten in Richtung der vielen Kneipen in der Innenstadt oder zur Rheinpromenade, von wo das Feuerwerk bestaunt werden konnte, das die ganze Stadt bunt erleuchtete.

Insbesondere im Innenstadtbereich rund um den Kölner Dom gab es keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass sich an ruhigen und friedlichen Feier etwas hätte ändern können.

 

welt.de

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